Spenden statt Geschenke: So geht’s

Eine gemeinsame Geburtstagsparty nahmen Nicole und Jens Birkhahn zum Anlass, ihre Gäste um Spenden für die Sonnenblume zu bitten. Die ließen sich nicht lumpen und spendeten 505 Euro für den guten Zweck. Plakat, Sparschwein und Flyer auf dem Spendentisch

Nicole und Jens Birkhahn sind ein junges Paar aus Aachen, das zwei runde Geburtstage zu feiern hatte: Gemeinsam wurden die beiden 75 Jahre alt. Aus diesem Anlass wurde eine schöne große Party geplant.

Sie hatten sich etwas Besonderes überlegt und dem Anlass entsprechend sollten auch die Geschenke besonders sein: Sie wollten nichts für sich, sondern sie wollten etwas Gutes für andere tun. Am liebsten für Kinder und gerne regional.

Bald schon wurden sie auf die Sonnenblume aufmerksam und machten sich schlau: Nicole und Jens erfuhren, dass der Verein „Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Region Aachen“ sich um die Familien von Kindern kümmert, die lebensverkürzend erkrankt sind, und dass Spenden gebraucht werden, um den Verein zu unterstützen.

Wofür braucht die „Sonnenblume“ Ihre Spende?

Der Verein – eine Dependance des Kinder- und Jugendhospizdienstes e.V. Olpe – beschäftigt für die Region Aachen zwei Koordinatorinnen, die sich um die Ausbildung der vielen Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kümmert, Väterabende und Bastelnachmittage betreut, Ausflüge und alle zwei Jahre eine Fahrt nach Xanten organisiert, Informationsstände auf Märkten betreut, Infomaterial verschickt und vieles mehr.

Jede Aktion, die nicht zum Basisprogramm gehört, wird von Spenden getragen. Darum sind Spenden so wichtig. Viele von uns möchten gerne helfen, haben aber nicht die Zeit oder die Kraft, sich selbst ehrenamtlich zu engagieren. Für diese Menschen ist es eine willkommene Alternative, Spenden zu sammeln oder selbst zu spenden.

Über unsere Website „Wir fürs Kinderhospiz Sonnenblume“ stießen die Birkhahns auf den Verein „Ambulanter Kinder- und Jugendhospiz Region Aachen e.V.“ und beschlossen, statt Geschenken zu ihrem Geburtstag Spenden zugunsten des Vereins zu sammeln. Ihre Freunde konnten sie mit ihrer Begeisterung anstecken.

Eine Party für die Sonnenblume

Um die Aktion ins rechte Licht zu rücken, holten sie persönlich ein kleines Plakat und einige Flyer bei uns – den Freunden der Sonnenblume – ab. Sie drapierten das Material und die Flyer um eine große Spendenbox und schmückten den Spendentisch zusätzlich mit einem großen Strauß Sonnenblumen. Plakat, Sparschwein und Flyer auf dem Spendentisch

Ihre eigene Begeisterung, ihre professionelle Herangehensweise und das ansprechende Arrangement taten ihre Wirkung: Die Freunde ließen sich anstecken und waren nicht geizig. Insgesamt wurden bei der Party 505 Euro für die Sonnenblume gesammelt!

„Wir freuen uns, die tolle Initiative ‚Sonnenblume‘ unterstützen zu können“, erklären Nicole und Jens Birkhahn. „Unsere Freunde waren total begeistert von der Idee, da brauchten wir gar nicht viel Überzeugungsarbeit zu leisten.“

Dankeschön!

Im Namen des Ambulanten Kinder und Jugendhospiz Region Aachen e.V. bedanken wir uns ganz herzlich bei Nicole und Jens Birkhahn und bei allen Spenderinnen und Spendern! Wir freuen uns sehr, wenn Sie die Idee weitertragen und auch bei anderen Gelegenheiten auf den Verein und seinen Bedarf aufmerksam machen.

Dabei ist es gar nicht ausschlaggebend, wie viel Sie sammeln – denn Sie wissen ja: Kleinvieh macht auch Mist ;-) Ebenso wichtig ist es, nicht wegzusehen, sondern hinzuschauen, die Familien und die Kinder anzusprechen und teilhaben zu lassen, sie nicht zu isolieren und nicht aus falscher Scham alleine am Rand stehen zu lassen. Solidarisieren Sie sich, machen Sie mit! Und berichten Sie von Ihren Erfahrungen, davon profitieren wir alle.

Weihnachtsspenden

In der Weihnachtszeit und nach Weihnachten gibt es viele Gelegenheiten zu spenden. Planen Sie ein Weihnachts- oder Neujahrsfest? Einen Kuchenbasar? Eine Party zu Silvester oder zum Jahresbeginn? Denken Sie bitte darüber nach, ob auch Sie eine gute Gelegenheit für ein Spendenfest haben. Oder andere darauf aufmerksam machen können.

Wir bedanken uns im Voraus bei allen für ihr Engagement!

Für das Projektteam
Sabine Faltmann

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